
Von Marcel Strömer
RADIO KOSMOS: Spacelounge Media Entertainment präsentiert housefloor.de. Wie begann alles?
Housefloor: Der Grund eine Domain zu sichern, war 2001 eine eigene House/ Techno Party, die wir im Internet promoten wollten. Anfang 2002 ging das housefloor webmag dann mehr oder weniger in seinem heutigen Design online. Eine Gruppe von fünf bis sieben Partyratten und DJs hatte sich damals zusammengefunden, um die Leidenschaft für elektronische Musik mit anderen zu teilen. Anfangs lag der Fokus auf Partybildern und –berichten. Im Laufe der Jahre verabschiedete sich der eine oder andere aus dem aktiven Dienst und es kamen immer wieder neue Gesichter dazu. Ebenso hat sich das Magazin selbst weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt heute auf Interviews mit hochkarätigen Künstlern sowie der Vorstellung neuer CDs und Platten.
RADIO KOSMOS: Wofür steht housefloor.de? Gibt es eine spezielle Philosophie?
Housefloor: Wir wollen einfach gute Unterhaltung bieten. Wichtig ist die journalistische Qualität der Texte. Für schlampig verfasste Pressemeldungen gibt es keinen Platz auf housefloor. Von daher werden nur selbst geschriebene Texte & Reportagen veröffentlicht. Wir achten darauf, dass der Leser am Ende zum Beispiel eines CD-Tipps wirklich einen Eindruck davon hat, welche Musik auf der CD ist. Auf housefloor.de geht es nicht um poetische Phrasen, sondern um Informationen. Auch was die Interviews betrifft, setzen wir uns mit jedem Künstler auseinander. Die bundesweiten Partydates sind nicht nur massiv viele, sondern auch handverlesen. Es wird streng darauf geachtet, dass nur elektronische Partys dabei sind. Es geht also in erster Linie um Qualität, aber auch die Zahl der Features steigt ständig und monatlich präsentiert housefloor.de inzwischen rund zehn neue CD-Tipps – da ist für jeden was dabei.
RADIO KOSMOS: Wie setzt sich das housefloor.de-Team zusammen?
Housefloor: Aus der Gründerzeit sind Norman, Alexandra und Alexander übrig geblieben. Durch die Leidenschaft für elektronische Musik haben wir in den vergangenen Jahren Sebastian, Katja, Bea, Victor und Sebastian kennengelernt, die uns tatkräftig unterstützen. Die einen schreiben CD- und Plattenkritiken, die anderen führen Interviews.
RADIO KOSMOS: Wer gibt den Ton an und trägt die Verantwortung?
Housefloor: Die wichtigen Entscheidungen trifft Norman. Alex ist als Redaktionsleiterin dafür verantwortlich, dass ständig was passiert auf housefloor.

RADIO KOSMOS: Was ist das angestrebte Ziel von housefloor.de? Was und wen wollt Ihr mit Eurem Internetportal erreichen?
Housefloor: Das housefloor webmag richtet sich vor allem an Freunde von House, Techno und Electro. Aber auch andere elektronische Styles wie Trance, Hardtechno, Drum n Bass, Big Beat oder Electro-Pop finden ihren Platz. Wir wollen Musik-Fans vielleicht genau die Platte vorstellen, die ihr Leben verändern wird. Außerdem wollen wir die Leute mit unseren bundesweiten Partydates zu den richtigen Partys führen. Wir geben jungen, talentierten Künstlern ebenso wie den Stars der Szene in den Interviews eine Plattform. Housefloor.de bietet Information und Unterhaltung jenseits von Werbe-Pop-Ups und billigen Promo-Texten.
RADIO KOSMOS: Was ist Eure Zielgruppe? Welche Altersgruppe spricht Euer Onlinemagazin an?
Housefloor: Das housefloor webmag richtet sich an alle Freunde elektronischer Musik und Partygänger. Altersmäßig grenzen wir das nicht ein.
RADIO KOSMOS:Wie finanziert sich housefloor.de?
Housefloor: In den ersten Jahren haben wir die Kosten für Webspace und Equipment aus eigener Tasche bezahlt, was es uns dabei jederzeit Wert war. Heute, wo housefloor.de Teil von Spacelounge Media Entertainment ist, rechnet sich das Ganze durch Anzeigenpartner, die den Nutzen von Online-Werbung in einem redaktionell betreuten Umfeld bereits erkannt haben. Für die Zukunft ist ein verstärktes Umdenken von Werbenden - weg von Print & Funk, hin zum Internet - für einen Ausbau des Ganzen wichtig.
RADIO KOSMOS: Gibt es Sponsoren und Förderer?
Housefloor: Nein, housefloor.de ist ein Projekt aus Leidenschaft, das ohne finanzkräftige Geldgeber gewachsen ist. Findet sich jedoch ein Techno-Fan der ganz zufällig zu Reichtum kam und gar nicht weiß wohin mit dem Geld, bekommt er bestimmt unsere Kontonummer.
RADIO KOSMOS:Was arbeitet Ihr hauptberuflich? Oder ist housefloor.de Eure Hauptaufgabe?
Housefloor: housefloor.de ließe sich heute nicht mehr so nebenbei betreiben. Der Umfang, den das Magazin angenommen hat, nimmt viel Zeit in Anspruch. Da Norman und Alex ausgebildete Redakteure sind, haben wir glücklicherweise den Idealfall, dass wir uns hauptberuflich mit unserer Leidenschaft, der elektronischen Musik, beschäftigen können.
RADIO KOSMOS: Wie viele Online-User besuchen Euch täglich im Schnitt?
Housefloor: Pro Tag kommen durchschnittlich 2000 Besucher auf housefloor.de. Die beliebtesten Rubriken sind die Interviews, Partydates, die CD-Tipps und die CD-Gewinnspiele.

RADIO KOSMOS: Wie ist die Resonanz von housefloor.de im Ausland? Was unternehmt Ihr dafür?
Housefloor: Da 95 Prozent des Contents des housefloor webmag auf deutsch verfasst sind, begrenzt sich die Zielgruppe automatisch auf deutschsprachige Menschen. Um auch alle anderen ins Boot zu holen, sind die Original-Versionen der auf englisch, französisch oder spanisch geführten Interviews in einer Übersicht zusammengefasst. Wir arbeiten häufig mit ausländischen Labels zusammen, um spannenden, auch kleineren Projekten etwa aus Frankreich oder Italien, hier in Deutschland eine Plattform zu geben.
RADIO KOSMOS: Was zeichnet housefloor.de besonders aus? Wovon unterscheidet sich diese Internetplattform deutlich im direkten Vergleich von anderen renommierten Internet-Magazinen elektronischer Musik?
Housefloor: Das größte Unterscheidungsmerkmal ist wohl die Qualität der Texte. Da hinter housefloor.de erfahrene Journalisten stehen, ist die redaktionelle Qualität der Features besser, die Texte lesen sich leichter. Manchmal lese ich in anderen Magazinen CD-Rezensionen, die mit monströsen Wortgebilden den Sound zu beschreiben versuchen und am Ende weiß ich nicht einmal, ob das jetzt mehr House oder eher Minimal ist. Das gibt es auf housefloor.de nicht, stattdessen eine klare Beschreibung der Musik. Während einige andere Online-Portale die Promo-Texte von Labels einfach unredigiert übernehmen, gibt es auf housefloor.de noch echte Rezensionen.
RADIO KOSMOS:Ihr schreibt viele Rezensionen über neue Musikproduktionen, könnt Ihr die Vielzahl der Musikstile erfassen und klar unterscheiden?
Housefloor: Trennscharfe Grenzen zwischen den unzähligen elektronischen Genres und Subgenres zu ziehen, ist ein hoffnungsloses Unterfangen. Auch was den aktuellen Clubsound betrifft, variieren die Stile von House über Techhouse und Minimal zu Techno. Einzelne Tracks passen da oft in mehrere Kategorien. Den Überblick zu behalten ist aber gar nicht so schwer, denn im Grunde sind es bestimmte Merkmale wie etwa ein straighter oder bebrochener Beat, die einen Track zu einem Genre zuordnen.
In den Rezensionen versuchen wir uns nicht zu sehr an Genre-Bezeichnungen und großen Metaphern zu orientieren. Uns geht es in den CD-Tipps und Vinyl Reviews darum die Musik zu beschreiben. Ich glaube, die Leser wissen dann schon selbst, worauf sie stehen. Man weiß einfach, ob einen nur ein 4/4-Beat glücklich machen kann, ob man verspielte Melodien mag oder einen eher starke Vocals berühren.
RADIO KOSMOS: Wohin entwickelt sich zur Zeit die elektronische Musik? Gibt es neue Trends oder einschneidende Veränderungen?
Housefloor: In den vergangenen ein, zwei Jahren ist zu beobachten, dass sich Genregrenzen immer mehr auflösen. Elemente aus House, Techno und Electro in einem einzigen Set sind heute absolut normal. Die DJs und Produzenten versuchen zunehmend, ihren Sound über einen bestimmten Klang, eine Stimmung zu definieren.
Durch die Digitalisierung des Musik-Vertriebs strömt eine Vielzahl von neuen Labels auf den Markt, der schier unüberschaubar ist. Durch Portale wie MySpace und YouTube hat nun jeder die Möglichkeit, sich umfassend darzustellen.
In den nächsten Jahren müssen in der Szene Selektionsmechanismen gefunden werden, um qualitativ hochwertige von weniger guter Musik zu unterscheiden.
Was die Clubszene in Deutschland betrifft, sieht es derzeit leider nicht so rosig aus. Viele Clubs kämpfen mit den steigenden Energiepreisen. Außerdem sorgt das Rauchverbot für Umsatzeinbußen. Ein Bier ohne Kippe geht halt irgendwie nicht. Viele Booker verzichten in letzter Zeit darauf, DJs von außerhalb oder gar internationale Künstler zu buchen. Hinzu kommen DJs, die für umsonst auflegen. Während in den 90-ern überhöhte Gagenforderungen einiger Star-DJs den Markt kaputt gemacht haben, sind es heute Newcomer, die noch nicht verstanden haben, dass Musiker ein ernsthafter Beruf ist. An der derzeitigen Resident-Mentalität sind aber die Partygänger selbst nicht völlig unschuldig. Manchen geht es scheinbar mehr darum, möglichst viel zu trinken und die Qualität der Musik ist egal.
RADIO KOSMOS: Welche Medienvertreter im elektronischen Business sind für Euch interessant?
Housefloor: Radiosendungen auf Lokalsendern zeigen oft, welches unglaubliche Engagement junge Menschen aufbringen um für ihren Sound einzustehen. Deutschlandweit gibt es eine Vielzahl interessanter Projekte.
RADIO KOSMOS: Welche Magazine lest Ihr?
Housefloor: Der Blick auf die Konkurrenz gehört zum Geschäft. Wenn ich mich informieren will, greife ich eher direkt auf die Websites der Labels und Künstler oder Agenturkontakte zurück.

RADIO KOSMOS: Wäre in der Zukunft eine Printausgabe von housefloor.de denkbar?
Housefloor: Nein. Eine Printausgabe würde uns regional einschränken und finanzielle Risiken mit sich bringen. Ich denke außerdem, die Zeit der Zeitschriften ist vorbei. Klar, man blättert gerne mal drin rum. Aber ziellos surfen kann ich auch im Netz. Und der Vorteil des Internets greift dann, wenn ich eine bestimmte Information suche. Statt die letzten zehn Printausgaben einer Zeitschrift durchzuwühlen, findet man im Netz per Suchmaschine schnell, was man sucht. Und zu unserem Glück entstehen nun auch im Internet mehr und mehr Mechanismen, die qualitativ gute von schlechten Websites zu unterscheiden helfen.
RADIO KOSMOS: Wer kümmert sich um die Pflege Eurer Website?
Housefloor: Für die Aktualisierung des housefloor webmags ist größtenteils Alexandra zuständig. Sie kümmert sich um Interviews, stellt die Reviews rein, organisiert die Gewinnspiele und pflegt die Partydates-Datenbank.
RADIO KOSMOS: Warum verzichtet Ihr vehement auf kommerzielle Banner-, Pop-ups und plakative Werbung auf Eurer Website?
Housefloor: Es war niemals unser Ziel, den User mit Werbung vollzuknallen und uns dabei eine goldene Nase zu verdienen. Plakative Werbung stört den Lesefluss und steht damit unserer Absicht, gut zu unterhalten im Wege. Deshalb gibt es auf housefloor.de bewusst nur exklusive Banner-Werbeplätze und redaktionelle Werbeformen.
RADIO KOSMOS: Des Weiteren bietet Ihr mit einer Booking Agentur eine Vielzahl an DJs, Live-Acts und VJ-Künstlern an. Nach welchen relevanten Kriterien sucht Ihr diese aus? Erzählt doch mehr darüber?
Housefloor: Im Ganzen geht es in erster Linie um die künstlerische Ausstattung. Speziell im Hinblick auf exklusive Zusammenarbeit mit internationaler Vermarktung spielen aber wie meist Charakter und Persönlichkeit die maßgebenden Rollen.
RADIO KOSMOS: Wie sieht es mit der Förderung junger DJ-Talente und Produzenten aus? Seid Ihr dort aktiv?
Housefloor: Wir sind durch unsere Artist-Promotion-Angebote und die Schaffung von Möglichkeiten für Aufmerksamkeit zu sorgen indirekt an der Talentförderung beteiligt. Junge Talente sind heute selbst in der Verantwortung auf sich und ihre Arbeit hinzuweisen. Wir helfen dabei.
RADIO KOSMOS: Der ungarisch-amerikanische Physiker Dr. Peters Goldmark erfand 1948 die Vinyl-Schallplatte. Nun ist sie in Gefahr – muss sie bald sterben und modernster Technik weichen?
Housefloor: Auch wenn wir selbst alte Vinyl-Schlampen sind und unser Herz sehr an Schallplatten hängt, gibt es langfristig betrachtet nur wenige Argumente, die für Vinyl sprechen. Digitale Systeme haben im Handling aufgeholt und werden auch immer sicherer. Das DJ-Handwerk wird durch die digitalen Techniken sogar noch erweitert, weil jetzt fantastische zusätzliche Effekte möglich sind. Die Technik des Auflegens durch Anschieben oder Abbremsen einer Platte, sei es nun eine echte oder eine Serato-Platte, dürfte in der DJ-Kultur jedoch noch eine Weile bestehen. Zwar gibt es auch hier mittlerweile CD-Systeme, die das Tempo automatisch angleichen können. Ich kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass sich der DJ auch im elektronischen Bereich auf das Aneinanderreihen von Songs beschränken soll. Dafür gibt es einfach zu viele DJs, die ihr Handwerk wirklich verstehen.
RADIO KOSMOS: Wie seht Ihr die Entwicklung der ostdeutschen Tanzclubs? Gibt es dort genügend Angebote?
Housefloor: Wo keiner wohnt, da ist auch nix los. Es gibt definitiv zu wenige Angebote und zu wenig Konkurrenz in Ostdeutschland (außer Berlin, Leipzig und Dresden), um wirklich gute Lineups auf die Beine stellen zu können. Aber es gibt genügend ökonomische Gründe, in einer Stadt wie etwa Halle keinen durchgehend elektronischen Club zu etablieren. Daher ist es traurig, aber nachvollziehbar, dass dieses Unternehmen niemand angeht. Die Uni-Städte haben noch gut lachen. In mittelgroßen Städten aber, die keine große Uni haben, sieht es richtig trist aus. Auch ist es im Moment eher schwieriger, eine ausreichende Masse von Leuten auf einen Nenner zu kriegen und ausschließlich für Electro zu begeistern. Ich denke, viele feiern heute mehr des Flirtens oder Alkohols wegen als der Musik. Und es gibt eine zu große Zersplitterung der Szene. Eine homogene Technoszene gibt es in Deutschland nicht, selbst in Berlin nicht mehr. Ein Problem ist, das sich heute oft jeder selbst der Geilste ist und der Blick über den Tellerrand leider zu oft versperrt scheint.

RADIO KOSMOS: Was haltet Ihr von Großveranstaltungen wie z. B. Mayday, Loveparade oder Sensation White?
Housefloor: Mich fasziniert die Kraft, mit der Events wie diese tausende Partypeople anlocken und vereinen. Klar geht etwa bei der Sensation White mit ihrer Einheitskleidung die Individualität ein wenig verloren. Wer danach sucht, ist in einem kleinen Club besser aufgehoben. Aber geht es bei elektronischen Partys für den einzelnen nicht auch darum, sich als Teil der Szene zu verstehen? Das könnte kaum besser gehen als mit der gleichen Kleidung. Diese Großevents erzeugen ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, dass die House- und Techno-Szene auch braucht, um angesichts der musikalischen Vielfalt nicht in ihre Einzelteile zu zerfallen. Die genannten Beispiele gehen auch stets mit großen Lineups voran.
Das einzige, was ich nicht nachvollziehen kann, sind riesige Openairs, die tausende Besucher mit einem Lineup lokaler Resident-DJs anlocken wollen. An dieser Stelle geht es dem Veranstalter meiner Meinung nach irgendwann nur noch darum, Geld zu machen, anstatt fortschrittliche Musik zu präsentieren. Und in manchen, eher dünn besiedelten Regionen, haben die Partypeople nicht so sehr die Wahl, auf welche Party sie gehen. Die sind manchmal froh, wenn überhaupt was Elektronisches läuft.
Diese Entwicklung führe ich darauf zurück, dass heute eine größere Anzahl an professionellen Gastronomen Partys veranstaltet. In den 90-ern standen überwiegend echte Techno-Heads hinter den Partys, denen es hauptsächlich um die Musik und zweitrangig um den Umsatz ging.
RADIO KOSMOS: Nutzt Ihr die Möglichkeit selbst Events zu besuchen? Gibt es Lieblings-Clubs?
Housefloor: Unsere eigene große Partyzeit, in der wir jedes Wochenende in einem anderen Club bis zur Afterhour getanzt haben, ist vorbei. Aber natürlich sind wir regelmäßig in den Clubs unterwegs, vor allem bei eigenen DJ-Auftritten der Supreme Sluts oder Gigs anderer Spacelounge-Künstler.
RADIO KOSMOS: Wie viel Zeit investiert Ihr in Eure Arbeit? Bleibt da noch Raum für Privates?
Housefloor: Ich trenne da nicht so genau. Ich wusste immer, ich will einen Beruf, der mich erfüllt. Leben ist Arbeit und wenn ich zwölf Stunden am Tag gearbeitet habe, dann macht mich das glücklich. Ich bedauere es dann nicht, keine Zeit gehabt zu haben, um ins Kino zu gehen oder so. Einige Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, sind gleichzeitig unsere Freunde. So verbindet sich das eine mit dem anderen. Raum für Privates gibt es nur bei Stromausfall, wenn die Computer und Plattenspieler nicht funktionieren.
RADIO KOSMOS: Was macht Ihr in Eurer Freizeit?
Housefloor: Wie heißt das? Was ist das?
RADIO KOSMOS: Wo schöpft Ihr die Kraft und Inspiration, ein so umfangreiches Unternehmen wie housefloor.de konsequent durchzuführen?
Housefloor: Aus der Musik. Und wir sind auch Vollblut-Journalisten, es ist uns quasi ein inneres Bedürfnis, andere über spannende Sachen in der Musikszene zu informieren.
RADIO KOSMOS: Gab es auch schon mal Rückschläge in Eurer Arbeit? Wo seht Ihr noch Verbesserungsmöglichkeiten?
Housefloor: Rückschläge nicht direkt. Verzögerungen und fiese Dinge, die das Ganze hin und wieder erschweren, bleiben aber über die Jahre aber eben nicht aus. Wir bleiben tapfer, wollen das Webmag weiter ausbauen und planen zahlreiche neue Features und technische Neuerungen. Denn besser geht natürlich immer! Und falls irgendwann doch nicht mehr, dann wird der Laden dicht gemacht. Weil Spaß bringt eigentlich alles immer nur, solange es aufwärts geht... Stagnation und alles bleibt wie es ist, wäre uns zu unbefriedigend.
RADIO KOSMOS: Wenn Ihr housefloor.de in drei Worten beschreiben würdet, wie würden diese lauten?
Housefloor: Quality Music Entertainment’ oder ‚Club für Zuhause’
RADIO KOSMOS: Was wünscht Ihr Euch von der Zukunft?
Housefloor: Mehr Techno in Kindergärten und das Pflichtschulfach ‚Elektronische Musik’
Wir bedanken uns für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg! Dein RADIO KOSMOS - "it´s all about music“- Team!

Mehr Informationen findest Du unter
- http://www.housefloor.de
Copyright © by RADIO KOSMOS "it's
all about music"- alle Rechte vorbehalten: Jegliche
Vervielfältigung auf jedem Medium, ob in Teilen oder
im Ganzen, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Bürohaus Insel Magdeburg/ Primetime Entertainment
erlaubt.